Reparatur von Holzpfeilen

Pfeile Spleißen

Wer nicht trifft, muss mit den Konsequenzen leben. Einmal gibt es dafür weniger Punkte, wenn man es wettkampforientiert betrachtet. Leider passiert es allzu oft, dass gerade der beste Pfeil, den man im Köcher hat, durch einen Fehlschuss um eine Spitze kürzer wird. Hat man nun schon viel Zeit zum Anfertigen des Pfeils aufgewendet, ist es jammerschade, diesen Pfeil wegzuwerfen. Häufiger wird daher nach dem Pfeilbruch ein lange Spitze angebracht.

Es besteht aber auch die Möglichkeit den vorderen Bereich des Pfeils mit einer Spleißtechnik wieder zu reparieren. Man kann aber auch in weiser Voraussicht den Vorderschaft gleich von Haus aus verstärken. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Das Ganze bezeichnet man als Spleißen. Es gibt den Schräg-Spleiß, den V-Spleiß und den Kronen- oder Vierfachspleiß. Wer nicht zu viel Arbeit investieren will, ist gut beraten den Schrägspleiß zu verwenden. Mit dem geeigneten Werkzeug ist es relativ einfach.

Wie geht man dabei vor? Der Pfeil sowie das Stück, welches angeleimt werden soll, werden abgeschrägt. Dabei empfiehlt sich eine Länge der Schräge von rund zehn Zentimeter. Hilfreich ist dabei das unten abgebildete Gerät. In ein abgeschrägtes Rohr mit dem Durchmesser des Pfeils wird der Pfeil durchgesteckt, abgeschrägt und glatt geschliffen.

Egal, nach welcher Art man die Pfeile spleißt, die Teile müssen gerade verleimt werden. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, den Pfeil in eine Winkelschiene zu legen und mit Wäscheklammern zu fixieren. Bei Verwendung eines wasserfesten Express-Leimes ist diese Art durchaus ausreichend.

Schrägspleiß V-Spleiß Kronen- oder Vierfachspleiß

Einfach: Der Schräg-Spleiß

Das Werkzeug:
Spleißrohr, Messer und kleiner Hobel
Mit einem Messer wird der Schaft grob vorgeschnitten. Herstellen der exakten Schnittfläche mit dem Hobel.
Beide Teile sind zum Verleimen fertig. Die beiden Teile werden mit einer Winkelschiene verleimt. Fertig ist der reparierte Pfeil.

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