Die 5 größten Fehler am Parcours

Bei einer Parcoursrunde möchte man Spaß haben, aber auch treffen. Das Treffen kommt aber nicht von alleine. Wer besser werden möchte, sollte doch mit etwas mehr Plan auf einen Parcours gehen. Das muss ja nicht in Training ausarten, aber ein etwas zielgerichteteres Vorgehen hilft mit Sicherheit. Man muss es nur wollen!

Fehler 1: Zu weit schießen

Da steht ein Könner am Pflock, schießt und trifft auch noch; peng! Das möchte natürlich jeder auch können. Oder man ist mit Kollegen unterwegs, die sehr gut auch auf weite Entfernungen schießen können. Da möchte man natürlich mithalten.

Der Wunsch auch auf weite Entfernungen zu treffen, mag zwar da sein, aber so mir nix dir nix wird das nix. Man muss sich vielmehr über einen längeren Zeitraum an weitere Entfernungen herantasten. Das funktioniert am besten, indem man solche Entfernungen schießt, wo man ziemlich sicher ist, dass man auch trifft. Da ist man nicht so unsicher und kann sich auf die Schusstechnik konzentrieren. Und dann klappt´s mit der Zeit auch auf weite Entfernungen.

Fehler 2: Nur Ballern

Alle wollen besser werden. Das erreicht man aber nicht, indem man nur viele Pfeile schießt. Mit „nur Ballern„ hämmert man sich sozusagen die Fehler ins Gehirn hinein. Beim „Fehler lernen„ sind wir nämlich sehr gut. Trifft der erste Pfeil nicht, wird sofort der zweite aus dem Köcher geholt. Ich muss den doch treffen, das gibt es doch nicht! Und nach dem zweiten Pfeil kommt der dritte, dann der ...

Wer also nicht nur einen Wandertag mit Suchaktionen hinter jedem Ziel machen möchte, der sollte sich konzentrieren und darauf achten, dass man immer sauber schießt. Auch wenn der eine oder andere Pfeil daneben geht, es wird mit der Zeit besser.

Fehler 3: Nur auf die Treffer achten

Oft kann man beobachten, dass ein guter Schuss ausschließlich nach dem Trefferbild beurteilt wird. Da kann noch so viel gerissen oder gewunken worden sein; wenn er drin ist, war es super. Ein guter Treffer wird oft als Bestätigung der eigenen, guten Technik gesehen. Wird dann noch ein Pfeil geschossen, landet dieser oft 1 Meter daneben. Ein Schuss ist nur dann gut, wenn die Technik gepasst hat und der Pfeil in der Mitte steckt.

Folgende drei Bewertungskriterien könnten dabei helfen, das zu verhindern. Damit zwingt man sich, mehr auf die Schusstechnik zu achten. Unter Umständen kann man das auch zusätzlich zur normalen Punktezählung machen.
Bewertung 1: Gute Schusstechnik und guter Treffer
Bewertung 2: Gute Schusstechnik und schlechter Treffer
Bewertung 3: Schlechte Schusstechnik, egal wie gut der Treffer ist


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Fehler 4: Mit dem Zählen aufhören

Man möchte ja wissen, wie gut man geschossen hat. Deshalb werden die Punkte aufgeschrieben. Eventuell schießt man auch mal das eine oder andere Turnier, da braucht man das dann auch. Die mitgeschriebenen Punkte geben eine sehr objektive Rückmeldung, wie gut man schießt.

Nun kann es schon mal vorkommen, dass es so gar nicht klappen will. Und bevor man am Ende ein schlechtes Ergebnis am Zettel hat, hört man auf zu schreiben. Beim nächsten Mal geht es sicher besser. Aber: Dabei besch.... man sich nur selber! Also: Da muss man durch, sonst lernt man nie, sich aus einem Durchhänger herauszuarbeiten!

Fehler 5: Nicht analysieren und korrigieren können

Man hat wieder einmal daneben geschossen. Ohne zu überlegen warum wird ein zweiter ev. sogar ein dritter Pfeil nachgeschossen. Wer so agiert trifft hin und wieder, aber nur durch Zufall!

Will man also spätestens mit dem zweiten Schuss treffen, muss man wissen, wo die Fehler liegen. Dabei gibt es zwei Haupt­fehlerquellen:
1) Schussfehler: Die sieht man oft daran, dass man seitliche Abweichungen hat.
2) Zielfehler: Das sieht man meist daran, dass man zu hoch oder zu tief getroffen hat.

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