Zirkeltraining

Die einzelnen Stationen

Training mit dem Chronograph Training mit dem Beamer Training mit Mantis X8

Voraussetzung und Kosten

Wer wirklich professionell, auch im traditionellen Bereich trainieren will, sollte auf technische Geräte nicht verzichten. Damit kann man nämlich auch an kleinen „Stellschrauben" ansetzen. Mit den drei hier beschriebenen Trainingsmethoden kann man auch Fehler erkennen, die normalerweise mit freiem Auge nicht zu sehen sind. Und vor allem braucht man dazu nicht unbedingt einen Coach oder Trainer. Man kann selbst seine Fehler erkennen und daran arbeiten, besser zu werden. Einen kleinen Nachteil hat die Sache allerdings: Man muss doch etwas Geld in die Hand nehmen.

Wer sich verbessern möchte, muss wissen, wie man selbst eigentlich schießen will. Es muss also die Technik, die man im Idealfall auch umsetzen möchte, einem selbst bekannt sein. Dazu bedarf es aber einer gewissen Kompetenz, also Wissen, wie man es machen soll. Diese Idealtechnik kann man sich aneignen, indem man sich Erfolgsmethoden oder Erfolgsmodelle ansieht und davon dann seine eigene Methode ableitet.

Wer also über keine solche beste Methode verfügt, kann getrost auf diese Art des Trainings verzichten. Wer nicht weiß, wie es optimal aussehen soll, kann auch nicht an den notwendigen Stellschrauben drehen, sich also verbessern. Man erkennt mit diesen Trainingsmethoden auch kleinste Abweichungen von der Norm. Und was am besten ist, man bekommt die Rückmeldung relativ zeitnah. Im Falle des Trainings mit dem Beamer sogar in Echtzeit.

Will man die hier beschriebenen Methoden auch einsetzen, muss man doch etwas Geld ausgeben:
Eine günstige Beamervariante ist im Beitrag Low Budget Beamertraining beschrieben. Hier ist man schon ab € 120,- dabei, da man als Kamera das eigene Smartphone verwenden kann.
Einen Chronographen, also einen Geschwindigkeitsmesser für Pfeile, bekommt man um € 130,-. Hier ist sicher der ProChrono eine gute Variante.
Etwas teurer ist das Mantis X8. Das System zeichnet die Bewegungen des Bogens vor, während und nach dem Schuss auf. Mit einer dazugehörigen App kann man sich dann diese Bewegungen ansehen. Das kleine Gerät kann man mit einer kleinen Vorrichtung an jedem traditionellen Bogen anbringen. So ein Gerät kostet € 170,-

Das Training

Das Training zielt auf das Finden von kleinen Fehlern ab, die man mit freiem Auge nicht feststellen kann. Man muss auch immer wieder dazusagen, dass es nur bei fortgeschrittenen Schützen wirklich Sinn macht. Weniger Geübte sollten zuerst ihre Schusstechnik festigen.

Am besten funktioniert diese Art des Trainings im Team. Beispielsweise kann ein Verein das Equipment anschaffen und so das Training abwechslungsreicher und auch professioneller gestalten. Ein Zirkeltraining funktioniert so, dass man von einer Station zur anderen geht und eine bestimmte Zeit lang intensiv trainiert. Dabei muss man aber aufpassen nicht zu viele Pfeile zu schießen.

Eine gute Variante wäre, dass immer zwei Schützen sich 15 bis 30 Minuten lang bei einer Station aufhalten. Jeder schießt drei Pfeile, der Partner beobachtet und gibt gegebenenfalls auch Rückmeldung. Danach werden die Pfeile geholt. Pro Station sollten nicht mehr als 30 bis 40 Pfeile geschossen werden. 90 bis 120 Pfeile in eineinhalb Stunden muss man nämlich leicht schaffen können. Wer diese Kondition nicht hat, sollte zuerst etwas Kraft aufbauen. Nach jeder halben Stunde werden die Erkenntnisse schriftlich festgehalten. Dabei sollte man bereits den Grund für die Fehler erkannt haben.

Genaue Beschreibung der einzelnen Trainings:
Training mit dem Chronograph
Training mit dem Beamer
Training mit Mantis X8

Zusammenfassung
Beim nächsten Training wird dann speziell auf diese Punkte eingegangen. Man versucht also an kleinen Abweichungen zu arbeiten und sie zu trainieren.
Natürlich kann man dieses Training auch alleine machen. Dazu ist der Aufwand allerdings relativ groß. Alternativ könnte man es einzeln trainieren, also bei jedem Training nur eine Variante einsetzen. Die Vorgangsweise selbst bleibt aber gleich.

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